FÜR MEHR MENSCHLICHKEIT
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2017 Polen

Gedenken angestoßen

Die Würde des Menschen endet nicht mit seinem Tod.

 

Die jiddische Geschichte der polnischen Kleinstadt Lubartów ist so alt wie die Stadt selbst. Seit 500 Jahren war die jiddische Kultur hier präsent und pulsierte durch die Straßen der Kleinstadt - bis September 1939. Bevor Deutschland Polen überfiel, war der überwiegende Teil der Bevölkerung war jüdisch. Bis dahin sprach die Mehrheit der Lubartówer Jiddisch, jedoch eben auch polnisch und russisch. Der Handel mit den Nachbarn florierte. Sie brauten Bier, elf verschiedene Sorten - Lubartówer Bier. Sie waren über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre Schneiderkunst und ihre Modeentwürfe. Sie waren Landwirte und Ladenbesitzer, Lehrer und Ärzte, Rabbiner und Schreiner. Einige waren religiös, andere nicht. Sie spielten Fußball und gründeten zwei Fußballmannschaften.

 

Als Künstler initiierte Mordka das Projekt [ Shtetlland ], um gemeinsam mit der Zivilgesellschaft verschiedener Länder, zu helfen, die Jiddische Kultur in den einstigen Shtetls Ostpolens zu bewahren, zu dokumentieren und um damit sie für die nächsten Generationen zugänglich zu machen. Zunächst jedoch gilt es bei der heutigen polnischen Bevölkerung um die Errichtung einer Gedenkstätte für die über 4000 gebürtigen Lubartówer Bürger jüdischen Glaubens zu werben. Denn ihre ehemaligen Nachbarn und Klassenkameraden, wurden während der Shoah von den deutschen Invasoren ermordet.

 

Aufgrund von politischen Umwälzungen in Polen, hat Mordka eine bereits geplante Fundraiser-Kampagne bis auf weiteres abgesagt. Das Projekt ruht bis auf weiteres:

NACHHALTIGE ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Pressespiegel zusammengestellt aus Print Medien, TV, Radio, Online Medien.

Hier finden Sie Artikel Reportagen, Sendungen über Mordkas Konzept einer Gedenkstätte

für die über 4000 gebürtigen Lubartower Bürger jüdischen Glaubens,

die während der Shoah von den deutschen Invasoren ermordet wurden.

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© Jehoshua Raffael Sonnenschein