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Israelhass entgegnen

Die BDS-Kampagne verbreitet unwahre Informationen, unsäglichen Hass und zermürbende Hetze.

Der Staat Israel wurde mehrheitlich von Überlebenden der Shoah gegründet und durch ihre Hände Arbeit in den Kibbuzim aufgebaut. Er ist damit einzigartig in seiner Entstehung. Langfristig ist das Endziel der BDS-Kampagne (The Boycott, Divestment, Sanctions Movement), den Staat Israel samt seiner jüdischen Bevölkerung auszulöschen. Kurzfristig wird der Versuch unternommen Israel und die Region weiter zu destabilisieren. Der BDS versucht Juden auf der ganzen Welt zu verunsichern, sie einzuschüchtern und öffentlich zu diffamieren. Die BDS-Kampagne verbreitet unwahre Informationen, unsäglichen Hass und zermürbende Hetze. Damit manipuliert und untergräbt sie jegliche Hoffnungen auf einen nachhaltigen Frieden in der Region, der einst, zu Zeiten Jitzchak Rabins, 1995 noch zum Greifen nahe war.

 

10.Juni 2017

Gegen alle Widrigkeiten zum Trotz hat sich Mordka als Parteiloser in die Partei Die Linke à la Wallraff "eingeschmuggelt". Schließlich vermochte er mit seinem schriftlichem Antrag auf deren Bundesparteitag eine klare Positionierung zur unsäglichen antisemitischen BDS-Kampagne zu ertrotzen bzw. abzunötigen. Die Methodik und Argumentationsmuster der BDS-Bewegung sind unmissverständlich antisemitisch. Die Kampagne ruft zum Boykott israelischer Künstler und Kultur auf und verteilt Aufkleber auf israelischen Handelsgütern, die vom Kauf abhalten sollen. Diese Handlungen erinnern bewusst an den schrecklichsten Teil unserer deutschen Geschichte und verletzt die Gefühle der Überlebenden der Shoah und all diejenigen Menschen, die Angehörige während der Shoah verloren haben. Keine deutsche Partei sollte Israelhass dulden. Es wurden mehrere Versuche [u.a. durch die Bundesvorsitzende] unternommen, Mordka davon abzubringen, diesen Antrag überhaupt öffentlich zu stellen. Der Parteitag wurde zudem live im Fernsehen (Phoenix) übertragen. Der Vorstand hatte die Befürchtung, die Abstimmung über Mordkas Antrag würde zu einer schlechten Aussendarstellung führen. Vergeblich, die Partei sollte endlich Farbe bekennen. Mordka ließ sich nicht beirren und beharrte auf den Antrag und die Abstimmung dazu. Die Partei Die Linke hatte sich bislang immer umwunden, um hier bloß keine klare Stellung zu beziehen. Wie bereits mutgemaßt, erhielt der Antrag keine Mehrheit: Keine Klarstellung ist eben auch eine Aussage.

 

Mordkas Antrag

Keine zwei Jahre später hat der deutsche Bundestag mit großer Mehrheit die Ächtung der BDS-Kampagne (Antrag 1910191) beschloßen. Die Partei Die Linke hat auch diesen Antrag nicht unterstützt. Berlin, 17.Mai 2019.

 

17.Mai 2019

Der Antrag im Bundestag

"Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsräson meines Landes. Das heißt, die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar." [aus der Rede von Bundeskanzlerin Merkel am 18.3.2008 vor der Knesset in Jerusalem, S. 15.]

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© Jehoshua Raffael Sonnenschein